Presseinformation

Basierend auf der Entscheidung der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerinvom 10.2.21, den Lockdown bis zum 7.3.21 zu verlängern, haben auch im Pastoralverbund Iserlohn weitere Beratungen über die Feier von Präsenzgottesdiensten stattgefunden. Da ein entscheidender Aspekt die Beobachtung der sich verbreitenden mutierten Viren ist, werden auch die Präsenzgottesdienste im PV Iserlohn weiterhin bis mindestens 1.3. unter verschärften Hygienebedingungen gefeiert, das bedeutet in Ergänzung zu den bekannten Maßnahmen eine Reduzierung der Platzkapazität in den Kirchen um 50 % gegenüber den geplanten Zahlen zu Weihnachten, das durchgängige Tragen einer medizinischen MundNase-Bedeckung (OP, FFP2), Austeilung der Kommunion an den Plätzen. Sollte bereits vorher die 7-Tage-Inzidenz unter den Wert von 35 sinken, können die Präsenzgottesdienste wieder unter den gewohnten Corona-Bedingungen stattfinden.

Ab Aschermittwoch (17.2.) finden zusätzlich zu den vier Kirchstandorten (St. Aloysius, Heilig Geist, St. Hedwig, St. Josef), an denen bereits seit dem 2.2. wieder Präsenzgottesdienste stattgefunden haben, auch an weiteren drei Standorten Gottesdienste werktags und sonntags statt: St. Gertrudis (Sümmern), Herz Jesu (Hennen) und St. Peter und Paul (Kalthof).

An den Kirchorten Heiligste Dreifaltigkeit (Wermingsen) und St. Michael (Gerlingsen) wird es weiterhin bis vorerst 1.3. nur werktags Gottesdienste geben.

Wiederaufnahme der Präsenzgottesdienste im PV Iserlohn

Nachdem seit Weihnachten die Präsenzgottesdienste im Pastoralverbund Iserlohn ausgesetzt waren, ist ein Beratungsprozess über die mögliche Rückkehr zu Präsenzgottesdiensten in diesen Tagen angestoßen worden.

In diesen Prozess waren das Pastoralteam, die Gemeindeleitungs- und Begrüßungsteams, die an den Kircheingängen Ordnerdienste tun, als auch die Sprecher der Gremien involviert.

Die Diskussion darüber verlief kontrovers. Offenkundig gibt es in der derzeitigen Situation kein „richtig oder falsch“. So wird auf der einen Seite argumentiert, solidarisch gegenüber der Gesellschaft zu sein, indem man die Kirchen geschlossen hält. Auf der anderen Seite steht das Grundbedürfnis, seinen Glauben in Gemeinschaft zu praktizieren. Ausdruck dessen ist die Feier der Eucharistie, aus der die Gottesdienstbesuchenden Kraft schöpfen, gerade in dieser besonderen und schwierigen Zeit.

Als Ergebnis der Diskussion haben sich alle darauf verständigt, dass an vier von neun Kirchstandorten sonn- und werktags sowie an zwei Standorten nur werktags wieder Eucharistiefeiern stattfinden werden.

Die Hygienevorschriften sind hierfür noch einmal verschärft worden. Weiterhin gelten die Registrierung in der Kirche, Tragen eines Mundnasenschutzes während des gesamten Gottesdienstes, Handdesinfektion am Eingang, Einhalten der Wegeverläufe, Ausbleiben des Gemeindegesangs.
Neu ist die Notwendigkeit des Tragens eines medizinischen Mundnasenschutzes (OP-Maske oder FFP-2-Maske), die nochmalige Reduzierung der Platzkontingente und die Austeilung der Kommunion am Platz in nunmehr allen Kirchen.

Die neuen Platzkontingente sind: St. Aloysius (70 Plätze), Heiligste Dreifaltigkeit (25 Plätze), St. Josef
(40 Plätze), St. Hedwig (35 Plätze), Heilig Geist (35 Plätze), St. Michael (35 Plätze).

Die Messzeiten vom 2.2. bis vorläufig 14.2.2021 sind:

dienstags
9.00 UhrHeilig Geist
18.00 UhrHeiligste Dreifaltigkeit
18.00 UhrSt. Josef

mittwochs
19.00 UhrSt. Aloysius

donnerstags
14.30 UhrHeilig Geist
18.00 UhrSt. Hedwig

freitags
9.00 UhrSt. Aloysius
9.00 UhrSt. Michael
19.00 UhrHeiligste Dreifaltigkeit

samstags
17.00 UhrHeilig Geist

sonntags
8.00 UhrSt. Aloysius
9.30 UhrSt. Hedwig
11.15 UhrSt. Aloysius
11.15 UhrSt. Josef

montags (nur am 8.2.)
18.00 UhrSt. Aloysius

Zu den eigentlichen, sonntäglichen Gottesdienstzeiten sind die Kirchen Heiligste Dreifaltigkeit (sonntags 9.30 Uhr), St. Peter und Paul, Kalthof (samstags 18.00 Uhr), Herz Jesu, Hennen (sonntags 11.15 Uhr) und St. Michael (sonntags 18.00 Uhr) als „offene Kirchen“ zum persönlichen Gebet weiterhin geöffnet. Die Kirche St. Gertrudis bleibt, wie bereits am 28.1. im IKZ berichtet und erläutert wurde, komplett geschlossen.

Hier der Link zum Zeitungsartikel online: https://www.ikz-online.de/staedte/iserlohn/gertrudiskirche-bleibt-komplett-geschlossen-id231424153.html

Zur Entscheidung, Präsenzgottesdienste wieder durchzuführen, gibt es ein Statement des Pastoralverbundleiters Johannes Hammer auf dem YouTube-Kanal des Pastoralverbunds Iserlohn:

Statement Präsenzgottesdienste

Wichtige Ankündigungen zu COVID-19 bezogenen Maßnahmen

Sehr geehrte Gemeindemitlgieder, sehr geehrte Gottesdienstbesucher,

mit Beginn des neuen Jahres zeigt sich keine Entspannung der Pandemielage. Insofern hat sich der Pastoralverbund Iserlohn entschieden, die Präsenzgottesdienste bis voraussichtlich Ende Januar weiter auszusetzen. Ein bestimmter Inzidenzwert, ab dem man Gottesdienste mit den entsprechenden Hygieneregeln wieder feiern kann, wurde in der Diskussion aufgrund der Dynamik des Infektionsgeschehens derzeit als nicht belastbar erachtet.

Die Kirche in Sümmern bleibt auf Grund der aktuellen Entwicklung bis auf weiteres auch für das „Stille Gebet“ geschlossen.

Wir verweisen auf die Gottesdienstangebote im Livestream aus den Nachbarpastoralverbünden (Hemer: Vitus Hemer – YouTube Letmathe: pastoralverbund letmathe – YouTube , der Erzdiözese Paderborn: erzbistum paderborn gottesdienste livestream – YouTube und auf die religiösen Sendungen auf den unterschiedlichen Fernsehkanälen.

Ferner werden in der kommenden Zeit geistliche Impulse der Mitglieder des Pastoralteams als Text auf der Homepage www.pviserlohn.de  oder als Video im YouTube-Kanal des PVs pastoralverbund iserlohn – YouTube einsehbar sein.

Wir möchten Sie nochmals eindringlich daran erinnern Eigeninitiative zu zeigen! Aller Warnungen zum Trotz finden private Treffen in geschlossenen Räumen statt. Auch öffentliche Treffen ohne Einhaltung der Hygieneregeln sind an bestimmten „Hotspots“ zu beobachten. Es zeigt sich zusätzlich eine deutliche Müdigkeit in Bezug auf die Einhaltung der Hygieneregeln. Insbesondere in Supermärkten und anderen Ladengeschäften.

Sprechen Sie Ihre Mitmenschen freundlich an, wenn Sie der Meinung sind, dass die Hygiene- und Abstandsregeln nicht eingehalten werden. Leisten Sie einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie!

Im Verlauf der Pandemie haben wir in unserer Kirche versucht die Kontaktverfolgung sicherzustellen. Die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Unser Gemeindehaus und die Kirche mit Desinfektionsmittelspendern und kostenlosen Masken ausgestattet. Wir haben lange vor den öffentlichen Entscheidungsträgern eine Maskenpflicht und verschärfte Abstandsregeln eingeführt.
Es geht bei den Vorschriften und Maßnahmen, die wir treffen, nicht um die Einschränkung Ihrer persönlichen Freiheit, sondern um Ihre Sicherheit und die Sicherheit Ihrer Mitmenschen! Wie die Pandemie sich auch entwickelt, es ist für alle Beteiligten ein Lernprozess aus Reagieren, Agieren und Entscheidungen für die Zukunft. Sie können sicher sein, dass auch wir manche Entscheidungen bedauern.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Neue Regeln zum Gottesdienstbesuch

Sehr geehrte Gottesdienstbesucher,

trotz  umfangreicher Maßnahmen und weitereichender Appelle konnten die  Infketionszahlen im Kreis nicht reduziert werden. Wir haben bereits in  den Sommerferien eine Plakataktion gestartet. Das Plakat hat sich  inzwischen selbst überholt; Eigeninitiative konnte die Ausbreitung nicht  stoppen.

Inzwischen kennen viele von uns Infizierte, auch  jüngere Menschen, mit zum Teil schweren Krankheitsverläufen. Es ist  nicht unbedingt die Mortalität dieser Krankheit die uns allen Sorge  bereitet. Es sind der massive Ausfall an Arbeitnehmern, die Überlastung  des Gesundheitssystems und noch immer nicht genau untersuchte  Langzeitfolgen.

Noch immer kann jeder von uns verhindern, dass  sich diese Krankheit ausbreitet. Die grundlegenden Regeln sind einfach. Halten Sie Abstand, tragen Sie eine Schutzmaske und waschen Sie sich regelmäßig die Hände. Mit diesen Regeln kann man nicht wie früher Geburtstag feiern und man kann auch nicht gesellig zusammen im  Partykeller sitzen. Es ist auch nicht möglich auf diese Art Fußball oder  Basketball zu spielen (außer man ist ein schlechter Fußball- /  Basketballspieler). Auch wenn wir uns scheinbar gesund fühlen, wir können es nie zu 100% wissen. Von jedem Einzelnen wird in dieser Zeit großer Altruismus abverlangt. Das mag schwer sein, aber es ist möglich und es bedarf dazu eigentlich auch keine politischen Anordnungen sondern lediglich gesunden Menschenverstand.

Was bedeuten die jüngsten Entwicklungen für den Gottesdienstbesuch?

Die bisher fakultative Maskenpflicht in der Kirchenbank ist nun obligatorisch.

Die  Kirchen werden zur Vermeidung unnötiger Luftbewegungen weniger stark beheizt und regelmäßig vor und nach den Gottesdiensten gelüftet.

Die Maskenpflicht gilt auch vor der Kirche und im Eingangsbereich.

Die  Abstandsregeln müssen an dieser Stelle noch einmal unterstrichen  werden. Sie gelten unverändert und sind einzuhalten. Gesperrte  Kirchenbänke dürfen nicht benutzt werden. Im Zweifel sind Sie es selbst,  die entscheiden müssen, ob der Abstand ausreichend ist. Ein Meter mehr  Abstand kann aber niemandem Schaden zufügen.

Als Anlage finden Sie die neuen Regeln zum Beheizen und Lüften der Kirche.

Bleiben Sie gesund! Halten Sie sich an die Regeln. Nur dann können auch weiterhin Heilige Messen gefeiert werden.