Positive Akzente setzen

„Was in der Kirche und in den Gemeinden an Positivem geschieht, wird leider kaum wahrgenommen – das finde ich schade für unsere vielen Haupt- und Ehrenamtlichen, die oft unbemerkt so viel Gutes tun. Nach wie vor haben viele Menschen großes Vertrauen zu uns.“

Innerhalb der Reihe „Auf eine Kaffeelänge mit …“ findet wöchentlich ein Interview mit einer Person aus dem Erzbistum Paderborn statt. Den ganzen Artikel finden Sie hier:

Positive Akzente setzen – Erzbistum Paderborn (erzbistum-paderborn.de)

Neuer Leitender Pfarrer im Pastoralverbund Iserlohn

Der neue Pastoralverbundsleiter in Iserlohn wird der jetzige Hemeraner Pastor Dietmar Schulte. Nachdem Anfang Dezember 2020 die Pfarrstelle
St. Pankratius durch das Erzbistum Paderborn ausgeschrieben worden war, ist nun die Nachfolge von Pfarrer Johannes Hammer geklärt.
Der 44jährige Pastor kommt gebürtig aus Neuenrade-Affeln. Nach dem Besuch der dortigen Grundschule und der Realschule Balve legte er im
Jahre 1996 das Abitur am Walburgis-Gymnasium / Menden ab. Danach folgte das Studium der Theologie in Paderborn und Wien. Im Jahre 2003 wurde er zum Priester geweiht.

Seine erste Vikarsstelle war im benachbarten Pastoralverbund Letmathe, genauer gesagt in der Pfarrei St. Kilian. Danach wirkte er von 2007 bis 2010 als Vikar in Pastoralverbund Kirchhundem. 2010 arbeitete er im Pastoralverbund Neheim und Voßwinkel bevor er 2017 zum Pfarradministrator in Hemer ernannt wurde. Nun freuen sich die Katholiken des Pastoralverbunds Iserlohn auf den neuen Pfarrer. Allerdings müssen sie noch ein wenig warten. Pastor Dietmar Schulte wird erst im Herbst 2021 die verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen
können. In einem Brief an die Gemeinden seines zukünftigen Wirkungskreises nimmt er dazu Stellung (s.u.).

Brief von Pastor Dietmar Schulte an die Katholiken im Pastoralverbund Iserlohn

Liebe Schwestern und Brüder,

bald wird Ihr Pfarrer Johannes Hammer Iserlohn verlassen und seine neue Stelle in Olpe und Drolshagen antreten. Nachdem das Bewerbungsverfahren um die Pfarrstelle in Iserlohn erfolglos blieb, hat mich das Erzbistums Paderborn gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, die Aufgabe zu übernehmen.
Nach intensivem Überlegen und Ringen habe ich mich nun dazu entschlossen, nach nur vier Jahren die Pfarrei St. Vitus / Hemer wieder zu verlassen. Mit dem Bistum bin ich darin einig, dass der Wechsel erst im Herbst stattfinden kann, so dass ich am 1. Oktober zum neuen Pfarrer der Pfarrei St. Pankratius Iserlohn und Leiter des Pastoralverbunds Iserlohn ernannt werde.
Die Corona-Pandemie lähmt immer noch unser gesellschaftliches und kirchliches Leben. Erst im Januar fusionierten die bisherigen fünf Hemeraner Kirchengemeinden zur Gesamt-Pfarrei St. Vitus. Der neue Vermögensverwaltungsrat in Hemer hat seine Arbeit aufgenommen, vieles muss noch koordiniert werden. Im Sommer steht zusätzlich der Personalwechsel des Vikars von Hemer an. Im November sind Pfarrgemeinderats- und Kirchenvorstandswahlen. Daher ist meine berufliche Veränderung erst in einem halben Jahr möglich, so dass ich bis dahin manches noch begleiten und für einen guten Wechsel in der Leitung der Pfarrei St. Vitus sorgen kann. Angesichts des grundlegenden Umbruchs in Hemer wird es eine wichtige Aufgabe für mich sein, die Gremienwahlen vorzubereiten und die Kandidaten dafür zu suchen.
Ich bitte um Verständnis für diese Entscheidung, so dass Sie leider noch ein halbes Jahr auf mich warten müssen. In der Zwischenzeit wird Pfarrer Andreas Schulte als Dechant und Pfarrer in Balve den Pastoralverbund Iserlohn kommissarisch leiten. Mit ihm werde ich aber im regelmäßigen Austausch stehen. Mit Sicherheit ist auch das eine oder andere vorherige Kennenlernen möglich, wenn die Coronapandemie sich abschwächt und reale Treffen wieder machbar sind. Auch dem Erzbistum liegt es daran, dass ich meine Arbeit in Hemer gut abschließe, damit ich mich dann mit ganzer Kraft für die Mitchristen im Pastoralverbund Iserlohn einsetzen kann.
Ich freue mich auf eine neue berufliche Herausforderung, bei der ich nun die erste feste Pfarrstelle in meinem Leben übernehmen darf. Mir kommt entgegen, dass mir die hiesige Region vertraut ist. Ich stamme aus dem Dorf Affeln, das kommunal zu Neuenrade gehört. In Menden am Walburgisgymnasium habe ich mein Abitur gemacht, meine erste Vikarsstelle war in St. Kilian / Letmathe und nun ziehe ich von der Nachbarstadt Hemer nur ein paar Kilometer weiter. Guten Mutes in die Zukunft schauend freue ich mich auf das Kennenlernen und die Zusammenarbeit mit vielen engagierten Menschen, ob in den Kirchorten der Stadt oder auf den Dörfern im Iserlohner Norden!
Ihnen gesegnete Kar- und Ostertage! Bleiben wir im Gebet verbunden!
Ihr künftiger

Pfarrer Dietmar Schulte

„Da sein…“ Impulse des Pastoralteams und ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zeiten ohne Präsenzgottesdienste

„Da sein…“ unter diesem Motto sind das Pastoralteam und die zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im PV Iserlohn auch weiterhin für Sie und Ihre Anliegen da!

21.Februar 2020- Wort zum Sonntag

Jedem Kind fällt ein Stein vom Herzen, wenn der „Schwarze Peter“ weiterwandert. So geht er von Hand zu Hand, während jeder Mitspieler darauf achtet, die beiden passenden Karten möglichst schnell abzulegen. Weil der „Schwarze Peter“ eine Einzelkarte ist, hat er kein Gegenüber; darum, bleibt er am Schluss in der Hand eines Spielers. Nicht nur das Spiel ist dann verloren, sondern der Spieler selbst wird zum „Schwarzen Peter“. Viele ärgern sich darüber und sind nicht mehr bereit, weiter mitzuspielen.

Wie oft spielen wir im Leben „Schwarzer Peter“. Da wird einfach einem anderen die Schuld zugeschoben. Einer muß doch für das Elend in der Welt verantwortlich sein; dieser eine ist dann schnell gefunden. Bald aber merkt der so Beschuldigte, dass er es auch nicht sein will, und gibt die Karte an einen anderen weiter – an die Politiker, Wissenschaftler, Eltern, Lehrer, Priester, Ausländer. So kann die Karte viele Runden drehen, bis ein Teilnehmer unseres gesellschaftlichen Spiels nicht mehr kann und resigniert feststellt: „Jetzt haben sie mir den Schwarzen Peter zugeschoben.

Die Fastenzeit lädt uns ein, diesem unfairen und eigentlich grausamen Spiel ein Ende zu bereiten. Tatsächlich gibt es hier eine Möglichkeit dieses Spiel zu beenden und das menschliche Klima zu verändern: Der „Schwarze Peter“ soll nicht weitergegeben, sondern aus dem Spiel genommen werden. Nur so kann die Kette der ungerechtfertigten Schuldzuweisung unterbrochen werden. Wenn diese Kette weg ist, werden wir zu echten freien Menschen.

Am Anfang der Fastenzeit lädt das Evangelium ein, uns wie Jesus in die Wüste führen zu lassen. Da nach der Auskunft des Evangelisten Markus der Geist es tut, dürfte Gott selbst dahinter stehen. Hier ist die „Wüste“ nicht eine Landschaft oder ein Ort, sondern der Ausdruck unseres eigenen, zu ordnenden Lebens. Wir sollen nicht über andere nachdenken, sondern über uns selbst. Gerade die Fastenzeit möchte uns diese Wüste ermöglichen und uns dabei helfen, auf die Frage, was machen wir mit dem ewigen „Schwarzen Peter“ in unserem Leben, eine Antwort zu finden. Geben wir die Karte einfach weiter, oder nehmen wir sie aus dem Spiel weg?

Wer selbst vor Gott in Ordnung ist, der kann auch Ordnung in die Welt bringen; er hat es nicht mehr nötig, anderen die Schuld zuzuweisen. Wer sich „bekehrt“, hat den „Schwarzen Peter“ aus dem Spiel unserer menschlichen Beziehungen genommen.

Pfr. Janus Plewnia

Noch mehr Impulse finden Sie hier: www.pviserlohn.de

Krippenspiel der Kinder – Pfarrei St. Gertrudis Iserlohn-Sümmern

Ursprünglich sollte das Krippenspiel der Kinder von St. Gertrudis in einem Freiluftgottesdienst aufgeführt werden. Dieser konnte leider nicht stattfinden. Die Kinder und Eltern waren deshalb äußerst kreativ und haben in wenigen Stunden das Krippenspiel digital zugänglich gemacht. Herzlichen Dank allen Beteiligten!

Link: Krippenspiel der Kinder – Pfarrei St. Gertrudis Iserlohn-Sümmern – YouTube


Neue Regeln zum Gottesdienstbesuch

Sehr geehrte Gottesdienstbesucher,

trotz  umfangreicher Maßnahmen und weitereichender Appelle konnten die  Infketionszahlen im Kreis nicht reduziert werden. Wir haben bereits in  den Sommerferien eine Plakataktion gestartet. Das Plakat hat sich  inzwischen selbst überholt; Eigeninitiative konnte die Ausbreitung nicht  stoppen.

Inzwischen kennen viele von uns Infizierte, auch  jüngere Menschen, mit zum Teil schweren Krankheitsverläufen. Es ist  nicht unbedingt die Mortalität dieser Krankheit die uns allen Sorge  bereitet. Es sind der massive Ausfall an Arbeitnehmern, die Überlastung  des Gesundheitssystems und noch immer nicht genau untersuchte  Langzeitfolgen.

Noch immer kann jeder von uns verhindern, dass  sich diese Krankheit ausbreitet. Die grundlegenden Regeln sind einfach. Halten Sie Abstand, tragen Sie eine Schutzmaske und waschen Sie sich regelmäßig die Hände. Mit diesen Regeln kann man nicht wie früher Geburtstag feiern und man kann auch nicht gesellig zusammen im  Partykeller sitzen. Es ist auch nicht möglich auf diese Art Fußball oder  Basketball zu spielen (außer man ist ein schlechter Fußball- /  Basketballspieler). Auch wenn wir uns scheinbar gesund fühlen, wir können es nie zu 100% wissen. Von jedem Einzelnen wird in dieser Zeit großer Altruismus abverlangt. Das mag schwer sein, aber es ist möglich und es bedarf dazu eigentlich auch keine politischen Anordnungen sondern lediglich gesunden Menschenverstand.

Was bedeuten die jüngsten Entwicklungen für den Gottesdienstbesuch?

Die bisher fakultative Maskenpflicht in der Kirchenbank ist nun obligatorisch.

Die  Kirchen werden zur Vermeidung unnötiger Luftbewegungen weniger stark beheizt und regelmäßig vor und nach den Gottesdiensten gelüftet.

Die Maskenpflicht gilt auch vor der Kirche und im Eingangsbereich.

Die  Abstandsregeln müssen an dieser Stelle noch einmal unterstrichen  werden. Sie gelten unverändert und sind einzuhalten. Gesperrte  Kirchenbänke dürfen nicht benutzt werden. Im Zweifel sind Sie es selbst,  die entscheiden müssen, ob der Abstand ausreichend ist. Ein Meter mehr  Abstand kann aber niemandem Schaden zufügen.

Als Anlage finden Sie die neuen Regeln zum Beheizen und Lüften der Kirche.

Bleiben Sie gesund! Halten Sie sich an die Regeln. Nur dann können auch weiterhin Heilige Messen gefeiert werden.