„Da sein…“ Impulse des Pastoralteams und ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zeiten ohne Präsenzgottesdienste

„Da sein…“ unter diesem Motto sind das Pastoralteam und die zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im PV Iserlohn auch weiterhin für Sie und Ihre Anliegen da!

21.Februar 2020- Wort zum Sonntag

Jedem Kind fällt ein Stein vom Herzen, wenn der „Schwarze Peter“ weiterwandert. So geht er von Hand zu Hand, während jeder Mitspieler darauf achtet, die beiden passenden Karten möglichst schnell abzulegen. Weil der „Schwarze Peter“ eine Einzelkarte ist, hat er kein Gegenüber; darum, bleibt er am Schluss in der Hand eines Spielers. Nicht nur das Spiel ist dann verloren, sondern der Spieler selbst wird zum „Schwarzen Peter“. Viele ärgern sich darüber und sind nicht mehr bereit, weiter mitzuspielen.

Wie oft spielen wir im Leben „Schwarzer Peter“. Da wird einfach einem anderen die Schuld zugeschoben. Einer muß doch für das Elend in der Welt verantwortlich sein; dieser eine ist dann schnell gefunden. Bald aber merkt der so Beschuldigte, dass er es auch nicht sein will, und gibt die Karte an einen anderen weiter – an die Politiker, Wissenschaftler, Eltern, Lehrer, Priester, Ausländer. So kann die Karte viele Runden drehen, bis ein Teilnehmer unseres gesellschaftlichen Spiels nicht mehr kann und resigniert feststellt: „Jetzt haben sie mir den Schwarzen Peter zugeschoben.

Die Fastenzeit lädt uns ein, diesem unfairen und eigentlich grausamen Spiel ein Ende zu bereiten. Tatsächlich gibt es hier eine Möglichkeit dieses Spiel zu beenden und das menschliche Klima zu verändern: Der „Schwarze Peter“ soll nicht weitergegeben, sondern aus dem Spiel genommen werden. Nur so kann die Kette der ungerechtfertigten Schuldzuweisung unterbrochen werden. Wenn diese Kette weg ist, werden wir zu echten freien Menschen.

Am Anfang der Fastenzeit lädt das Evangelium ein, uns wie Jesus in die Wüste führen zu lassen. Da nach der Auskunft des Evangelisten Markus der Geist es tut, dürfte Gott selbst dahinter stehen. Hier ist die „Wüste“ nicht eine Landschaft oder ein Ort, sondern der Ausdruck unseres eigenen, zu ordnenden Lebens. Wir sollen nicht über andere nachdenken, sondern über uns selbst. Gerade die Fastenzeit möchte uns diese Wüste ermöglichen und uns dabei helfen, auf die Frage, was machen wir mit dem ewigen „Schwarzen Peter“ in unserem Leben, eine Antwort zu finden. Geben wir die Karte einfach weiter, oder nehmen wir sie aus dem Spiel weg?

Wer selbst vor Gott in Ordnung ist, der kann auch Ordnung in die Welt bringen; er hat es nicht mehr nötig, anderen die Schuld zuzuweisen. Wer sich „bekehrt“, hat den „Schwarzen Peter“ aus dem Spiel unserer menschlichen Beziehungen genommen.

Pfr. Janus Plewnia

Noch mehr Impulse finden Sie hier: www.pviserlohn.de

Presseinformation

Basierend auf der Entscheidung der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerinvom 10.2.21, den Lockdown bis zum 7.3.21 zu verlängern, haben auch im Pastoralverbund Iserlohn weitere Beratungen über die Feier von Präsenzgottesdiensten stattgefunden. Da ein entscheidender Aspekt die Beobachtung der sich verbreitenden mutierten Viren ist, werden auch die Präsenzgottesdienste im PV Iserlohn weiterhin bis mindestens 1.3. unter verschärften Hygienebedingungen gefeiert, das bedeutet in Ergänzung zu den bekannten Maßnahmen eine Reduzierung der Platzkapazität in den Kirchen um 50 % gegenüber den geplanten Zahlen zu Weihnachten, das durchgängige Tragen einer medizinischen MundNase-Bedeckung (OP, FFP2), Austeilung der Kommunion an den Plätzen. Sollte bereits vorher die 7-Tage-Inzidenz unter den Wert von 35 sinken, können die Präsenzgottesdienste wieder unter den gewohnten Corona-Bedingungen stattfinden.

Ab Aschermittwoch (17.2.) finden zusätzlich zu den vier Kirchstandorten (St. Aloysius, Heilig Geist, St. Hedwig, St. Josef), an denen bereits seit dem 2.2. wieder Präsenzgottesdienste stattgefunden haben, auch an weiteren drei Standorten Gottesdienste werktags und sonntags statt: St. Gertrudis (Sümmern), Herz Jesu (Hennen) und St. Peter und Paul (Kalthof).

An den Kirchorten Heiligste Dreifaltigkeit (Wermingsen) und St. Michael (Gerlingsen) wird es weiterhin bis vorerst 1.3. nur werktags Gottesdienste geben.

Wiederaufnahme der Präsenzgottesdienste im PV Iserlohn

Nachdem seit Weihnachten die Präsenzgottesdienste im Pastoralverbund Iserlohn ausgesetzt waren, ist ein Beratungsprozess über die mögliche Rückkehr zu Präsenzgottesdiensten in diesen Tagen angestoßen worden.

In diesen Prozess waren das Pastoralteam, die Gemeindeleitungs- und Begrüßungsteams, die an den Kircheingängen Ordnerdienste tun, als auch die Sprecher der Gremien involviert.

Die Diskussion darüber verlief kontrovers. Offenkundig gibt es in der derzeitigen Situation kein „richtig oder falsch“. So wird auf der einen Seite argumentiert, solidarisch gegenüber der Gesellschaft zu sein, indem man die Kirchen geschlossen hält. Auf der anderen Seite steht das Grundbedürfnis, seinen Glauben in Gemeinschaft zu praktizieren. Ausdruck dessen ist die Feier der Eucharistie, aus der die Gottesdienstbesuchenden Kraft schöpfen, gerade in dieser besonderen und schwierigen Zeit.

Als Ergebnis der Diskussion haben sich alle darauf verständigt, dass an vier von neun Kirchstandorten sonn- und werktags sowie an zwei Standorten nur werktags wieder Eucharistiefeiern stattfinden werden.

Die Hygienevorschriften sind hierfür noch einmal verschärft worden. Weiterhin gelten die Registrierung in der Kirche, Tragen eines Mundnasenschutzes während des gesamten Gottesdienstes, Handdesinfektion am Eingang, Einhalten der Wegeverläufe, Ausbleiben des Gemeindegesangs.
Neu ist die Notwendigkeit des Tragens eines medizinischen Mundnasenschutzes (OP-Maske oder FFP-2-Maske), die nochmalige Reduzierung der Platzkontingente und die Austeilung der Kommunion am Platz in nunmehr allen Kirchen.

Die neuen Platzkontingente sind: St. Aloysius (70 Plätze), Heiligste Dreifaltigkeit (25 Plätze), St. Josef
(40 Plätze), St. Hedwig (35 Plätze), Heilig Geist (35 Plätze), St. Michael (35 Plätze).

Die Messzeiten vom 2.2. bis vorläufig 14.2.2021 sind:

dienstags
9.00 UhrHeilig Geist
18.00 UhrHeiligste Dreifaltigkeit
18.00 UhrSt. Josef

mittwochs
19.00 UhrSt. Aloysius

donnerstags
14.30 UhrHeilig Geist
18.00 UhrSt. Hedwig

freitags
9.00 UhrSt. Aloysius
9.00 UhrSt. Michael
19.00 UhrHeiligste Dreifaltigkeit

samstags
17.00 UhrHeilig Geist

sonntags
8.00 UhrSt. Aloysius
9.30 UhrSt. Hedwig
11.15 UhrSt. Aloysius
11.15 UhrSt. Josef

montags (nur am 8.2.)
18.00 UhrSt. Aloysius

Zu den eigentlichen, sonntäglichen Gottesdienstzeiten sind die Kirchen Heiligste Dreifaltigkeit (sonntags 9.30 Uhr), St. Peter und Paul, Kalthof (samstags 18.00 Uhr), Herz Jesu, Hennen (sonntags 11.15 Uhr) und St. Michael (sonntags 18.00 Uhr) als „offene Kirchen“ zum persönlichen Gebet weiterhin geöffnet. Die Kirche St. Gertrudis bleibt, wie bereits am 28.1. im IKZ berichtet und erläutert wurde, komplett geschlossen.

Hier der Link zum Zeitungsartikel online: https://www.ikz-online.de/staedte/iserlohn/gertrudiskirche-bleibt-komplett-geschlossen-id231424153.html

Zur Entscheidung, Präsenzgottesdienste wieder durchzuführen, gibt es ein Statement des Pastoralverbundleiters Johannes Hammer auf dem YouTube-Kanal des Pastoralverbunds Iserlohn:

Statement Präsenzgottesdienste

Sternsingeraktion 2021

Am Sonntag den 10.01.2020 werden in Sümmern kostenlos Segenstütchen mit dem Segen sowie dem Spendenkontakt in die Haushalte der Menschen gebracht. Sollten Sie kein Segenstütchen erhalten haben, bitten wir um eine E-Mail, sodass wir Ihnen auch nachträglich noch ein Segenstütchen zukommen lassen können.

Wichtige Ankündigungen zu COVID-19 bezogenen Maßnahmen

Sehr geehrte Gemeindemitlgieder, sehr geehrte Gottesdienstbesucher,

mit Beginn des neuen Jahres zeigt sich keine Entspannung der Pandemielage. Insofern hat sich der Pastoralverbund Iserlohn entschieden, die Präsenzgottesdienste bis voraussichtlich Ende Januar weiter auszusetzen. Ein bestimmter Inzidenzwert, ab dem man Gottesdienste mit den entsprechenden Hygieneregeln wieder feiern kann, wurde in der Diskussion aufgrund der Dynamik des Infektionsgeschehens derzeit als nicht belastbar erachtet.

Die Kirche in Sümmern bleibt auf Grund der aktuellen Entwicklung bis auf weiteres auch für das „Stille Gebet“ geschlossen.

Wir verweisen auf die Gottesdienstangebote im Livestream aus den Nachbarpastoralverbünden (Hemer: Vitus Hemer – YouTube Letmathe: pastoralverbund letmathe – YouTube , der Erzdiözese Paderborn: erzbistum paderborn gottesdienste livestream – YouTube und auf die religiösen Sendungen auf den unterschiedlichen Fernsehkanälen.

Ferner werden in der kommenden Zeit geistliche Impulse der Mitglieder des Pastoralteams als Text auf der Homepage www.pviserlohn.de  oder als Video im YouTube-Kanal des PVs pastoralverbund iserlohn – YouTube einsehbar sein.

Wir möchten Sie nochmals eindringlich daran erinnern Eigeninitiative zu zeigen! Aller Warnungen zum Trotz finden private Treffen in geschlossenen Räumen statt. Auch öffentliche Treffen ohne Einhaltung der Hygieneregeln sind an bestimmten „Hotspots“ zu beobachten. Es zeigt sich zusätzlich eine deutliche Müdigkeit in Bezug auf die Einhaltung der Hygieneregeln. Insbesondere in Supermärkten und anderen Ladengeschäften.

Sprechen Sie Ihre Mitmenschen freundlich an, wenn Sie der Meinung sind, dass die Hygiene- und Abstandsregeln nicht eingehalten werden. Leisten Sie einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie!

Im Verlauf der Pandemie haben wir in unserer Kirche versucht die Kontaktverfolgung sicherzustellen. Die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Unser Gemeindehaus und die Kirche mit Desinfektionsmittelspendern und kostenlosen Masken ausgestattet. Wir haben lange vor den öffentlichen Entscheidungsträgern eine Maskenpflicht und verschärfte Abstandsregeln eingeführt.
Es geht bei den Vorschriften und Maßnahmen, die wir treffen, nicht um die Einschränkung Ihrer persönlichen Freiheit, sondern um Ihre Sicherheit und die Sicherheit Ihrer Mitmenschen! Wie die Pandemie sich auch entwickelt, es ist für alle Beteiligten ein Lernprozess aus Reagieren, Agieren und Entscheidungen für die Zukunft. Sie können sicher sein, dass auch wir manche Entscheidungen bedauern.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Krippenspiel der Kinder – Pfarrei St. Gertrudis Iserlohn-Sümmern

Ursprünglich sollte das Krippenspiel der Kinder von St. Gertrudis in einem Freiluftgottesdienst aufgeführt werden. Dieser konnte leider nicht stattfinden. Die Kinder und Eltern waren deshalb äußerst kreativ und haben in wenigen Stunden das Krippenspiel digital zugänglich gemacht. Herzlichen Dank allen Beteiligten!

Link: Krippenspiel der Kinder – Pfarrei St. Gertrudis Iserlohn-Sümmern – YouTube


Neue Regeln zum Gottesdienstbesuch

Sehr geehrte Gottesdienstbesucher,

trotz  umfangreicher Maßnahmen und weitereichender Appelle konnten die  Infketionszahlen im Kreis nicht reduziert werden. Wir haben bereits in  den Sommerferien eine Plakataktion gestartet. Das Plakat hat sich  inzwischen selbst überholt; Eigeninitiative konnte die Ausbreitung nicht  stoppen.

Inzwischen kennen viele von uns Infizierte, auch  jüngere Menschen, mit zum Teil schweren Krankheitsverläufen. Es ist  nicht unbedingt die Mortalität dieser Krankheit die uns allen Sorge  bereitet. Es sind der massive Ausfall an Arbeitnehmern, die Überlastung  des Gesundheitssystems und noch immer nicht genau untersuchte  Langzeitfolgen.

Noch immer kann jeder von uns verhindern, dass  sich diese Krankheit ausbreitet. Die grundlegenden Regeln sind einfach. Halten Sie Abstand, tragen Sie eine Schutzmaske und waschen Sie sich regelmäßig die Hände. Mit diesen Regeln kann man nicht wie früher Geburtstag feiern und man kann auch nicht gesellig zusammen im  Partykeller sitzen. Es ist auch nicht möglich auf diese Art Fußball oder  Basketball zu spielen (außer man ist ein schlechter Fußball- /  Basketballspieler). Auch wenn wir uns scheinbar gesund fühlen, wir können es nie zu 100% wissen. Von jedem Einzelnen wird in dieser Zeit großer Altruismus abverlangt. Das mag schwer sein, aber es ist möglich und es bedarf dazu eigentlich auch keine politischen Anordnungen sondern lediglich gesunden Menschenverstand.

Was bedeuten die jüngsten Entwicklungen für den Gottesdienstbesuch?

Die bisher fakultative Maskenpflicht in der Kirchenbank ist nun obligatorisch.

Die  Kirchen werden zur Vermeidung unnötiger Luftbewegungen weniger stark beheizt und regelmäßig vor und nach den Gottesdiensten gelüftet.

Die Maskenpflicht gilt auch vor der Kirche und im Eingangsbereich.

Die  Abstandsregeln müssen an dieser Stelle noch einmal unterstrichen  werden. Sie gelten unverändert und sind einzuhalten. Gesperrte  Kirchenbänke dürfen nicht benutzt werden. Im Zweifel sind Sie es selbst,  die entscheiden müssen, ob der Abstand ausreichend ist. Ein Meter mehr  Abstand kann aber niemandem Schaden zufügen.

Als Anlage finden Sie die neuen Regeln zum Beheizen und Lüften der Kirche.

Bleiben Sie gesund! Halten Sie sich an die Regeln. Nur dann können auch weiterhin Heilige Messen gefeiert werden.