50 Jahre Caritas St. Gertrudis Sümmern

Am Sonntag den 22.09.2019 feierte die Pfarr-Caritas Sümmern ihr 50 jähriges Bestehen mit einer Festmesse um 9.30 Uhr in der St. Gertrudis Kirche. Im Anschluss trafen sich die Mitglieder und Helferinnen im Pfarrheim zu einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Speisen.

Zur Feier des Bestehens wurde auch eine Festschrift herausgegeben. Diese ist z.B. bei der derzeitigen Vorsitzenden Theresia Sperka erhältlich. Weitere Informationen erhalten Sie über das Pfarrbüro Sümmern: gertrudis@pviserlohn.de.

Kfd Reise in die Pfalz

Erfüllt von schönen Erlebnissen sind 52 Frauen der kfd St. Gertrudis aus der Pfalz zurückgekehrt.

An vier Tagen besuchten sie die „deutsche Toskana“  bei zeitweise hochsommerlichen  36 Grad, was für die Pfälzer allerdings nur ein „laues  Frühlingslüftchen“ ist.  Es wurden Freinsheim mit der gut erhaltenen Altstadt und die Kaiserstadt Speyer mit Dom besichtigt. Eine Ganztagestour entlang der Weinstraße mit den vielen idyllischen Ortschaften, Schlössern und Burgen zeigte die vielfältigen Facetten des Pfälzer Charmes. Ein Juwel auch das  Schloss Schwetzingen, der Sommerresidenz des Pfälzer Kurfürsten mit den Räumlichkeiten und dem malerischen Schlossgarten.

In der Niebelungenstadt Worms nahmen die Frauen im Dom St. Peter am Gottesdienst teil  und bekamen anschließend auch wieder bei einer Führung durch Worms Einblicke in die Geschichte dieser Stadt.

Die Zeit verging wie im Fluge, und schon ist wieder eine gut organisierte Fahrt in fröhlicher Gemeinschaft Geschichte.

Kolpingsfamilie

Programm 2. Halbjahr 2019

Weitere Termine:

Am Sonntag, 22.09.2019 um 09:30 Kolpingmesse.

Am Freitag, 20.09.2019 von 15:00 bis 17:30 Uhr: Kreativgruppe
Ort: Pfarrheim, Kolpingraum Leitung: Ellen Grabolle, Tel 02371/40626

Am Mittwoch,18.09.2019. Besichtigung des Landtages in Düsseldorf. Abfahrt von Pfarrheim Sümmern. Preis 15,00 €.

Am Donnerstag 19.09.2019 Besichtigung der Firma Dr.Oetker
Abfahrt: Pfarrheim Sümmern um 10:20 Uhr
Anmeldung bei Rolf Keiser, Tel.: 02371/1557639, oder Handy 0157/89106512

Kirchenkaffee 2019

Liebe Gemeindemitglieder, nach dem erfolgreichen Kirchenkaffee im Februar 2019 freut sich der Laienrat Ihnen heute die nächsten Termine für anstehende Kirchenkaffees im Jahr 2019 mitzuteilen. Wir starten jeweils mit einem Familiengottesdienst in unserer Gemeinde und treffen uns im Anschluss im Pfarrheim. Wir freuen uns bereits auf Ihren Besuch, eine rege Teilnahme, interessante Gespräche und gute Begegnungen. Herzliche Grüße Ihr Laienrat St. Gertrudis. 

Termine für unser Kirchenkaffee 2019:

08.09.2019

06.10.2019 (Zusammen mit der Kolpingsfamilie zum Erntekranzaufhängen)

03.11.2019

Bilder vom Kirchenkaffee am 07.07.2019:

Kirchenführung am 16.05.2019

Geschichte und Kunst um und in der St. Gertrudis Kirche Sümmern

Wer die Geschichte und Kunst um und in der St. Gertrudis Kirche näher kennenlernen wollte, hatte dazu am vergangenen Donnerstag, den 16. Mai 2019 Gelegenheit.

Zu dieser Führung durch den früheren Geschichtslehrer Franz-Josef Spiekermann und den Architekten und Kirchenhistoriker Dr. Norbert Aleweld hatten sich um 19.30 Uhr etwa 16 Teilnehmer bei der Kreuzigungsgruppe an der Nordseite der Kirchen eingefunden. Von hier aus waren nämlich die „Grundlagen“ der Kirche in „Augenschein zu nehmen“, die von dem Burgherren zu Sümmern gegründet wurde und für die er das Recht besaß, den jeweiligen Geistlichen („Rektor“) zu „erwählen“, zu „benennen“ und dem Pfarrer der Kirche in Menden zu „präsentieren“. Allerdings mußte er auch vom Generalvikariat in Köln, dem Sümmern bis 1821 kirchlich unterstand, „examiniert“ und „bestätigt“ werden. Dazu gibt eine Urkunde von 1380 erstmals Zeugnis, nach welcher der damalige Burgherr dem Kaplan zu Sümmern 7 Morgen Land zu dessen Unterhalt schenkte.

Diese Kapelle zu Sümmern wurde dann auf die Bitte des Burgherrn Xerxes Dietrich von Westrem sowie des damaligen Geistlichen Petrus Becker zu Sümmern hin am 25. März 2028 durch den Generalvikar Johannes Gelenius zur Pfarrkirche erhoben.

Dieser nunmehrige Pfarrer stattete auf eigene Kosten nicht nur die Kirche mit einem Turm, Altar, Kanzel und Skristei aus, sondern sorgte auch für einen Kirchhof (bis dahin mußten die sümmerner Verstorbenen bei der Pfarrkirche in Menden begraben werden), und gründete zudem (1637) eine Schule in Sümmern, für die er von dem Burgherren ein Haus kaufte.

Nach einem Gang über den alten Friedhof (bis 1858), vorbei an dem 1935 eingeweihten Gefallenenehrenmal, ging es dann in die nach dem Zerfall der alten Kirche 1832 als klassizistisch erbauten neuen Kirche.

Hier erinnert am Eingang der dort eingemauerte schöne Grabstein des ersten Patrons der Kirche Xerxes D. von Westrem und seiner Ehefau, daran, dass zum Leben auch das Sterben gehört.

Beim Gehen durch die Kirche erklärte Dr. Aleweld sodann die meisterhafte Baukunst der Architekten der 1895 um ein Querschiff und einen Rundchor erweiterten und eingewölbten Kirche, deren früherer Dachstuhl dabei erhalten werden musste.

Des weiteren deutete Herr Aleweld die Symbolik des von dem Hennener Künstler Herbert Lorenz geschaffenen Bronzekreuzes über dem Altar und den bildlichen Inhalt der schönen Kirchenfenster, die bis auf das Scheitelfenster und die Rundfenster des Chorraums von dem Kölner Künstler Willy Lang geschaffen wurden und zum Teil in einer besonderen Beziehung zu der früher fast rein von der Landwirtschaft bestimmten Bevölkerung des Dorfes stehen.

Großes Interesse der Teilnehmer fanden dann vor allem das Reliquiengefäß mit einem Knochenstück der hl. Gertrud im linken Chorabschnitt sowie der in den Altar eingelassene Reliquienbehälter, aber auch ein altes Bild im Chorraum, das den ersten Pfarrer der Gemeinde mit seinen Taten vor dem Bild des Gekreuzigten darstellt.

Noch manche andere Kunstwerke der Kirche betrachtete die Gruppe z. T. in eigener Erkundung, bevor die Führung gegen 21.00 zuende ging.

Am Donnerstag, den 13. Juni soll um 19.30 eine entsprechende Führung durch die evangelische Kreuzkirche in Sümmern folgen.

Sümmern, den 21.06.19

F.-J. Spiekermann

Kirchenkaffee ein voller Erfolg

Am 24.02.2019 haben sich gut 40 Gläubige nach dem Familiengottesdienst zum Kirchenkaffee im Pfarrheim St. Gertrudis versammelt. Bei strahlendem Sonnenschein und leckerem Kuchen konnte man sich in entspannter Atmosphäre austauschen und neue Kontakte knüpfen.

Das breit gemischte Publikum hat mal wieder die Lebendigkeit der St. Gertrudis Gemeinde widergespiegelt und alle Beteiligten dazu ermutigt, auch in Zukunft weitere Treffen nach der heiligen Messe am Sonntag stattfinden zu lassen. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer.